Bietet Ihre Hochschule eCHECKUP TO GO-Alkohol bereits an?

Sehen Sie selbst – die Studierenden dieser Hochschulen können das Online-Programm derzeit nutzen:

    Kann Ihre Hochschule an eCHECKUP-Alkohol teilnehmen?

    Grundsätzlich: Ja. Das entwickelte Präventionskonzept kann im Rahmen von eCHECKUP-Alkohol 30 Hochschulen in Deutschland zur Verfügung gestellt werden. Die Auswahl der Hochschulen, an denen das Konzept eingeführt werden kann, wird nach Interessenbekundungen einzelner Hochschulen durch das Projektteam in Absprache mit der BARMER getroffen.

    Sprechen Sie uns an

    Ihre Hochschule ist an eCHECKUP-Alkohol interessiert – was sind die nächsten Schritte?

    Kontakt

    Als interessierte Hochschule laden wir Sie zu einer Online-Befragung ein. Diese erfasst die Ausgangslage Ihrer Hochschule bezüglich einer Implementierung von Präventionsangeboten.

    Durch die Analyse der förderlichen und hinderlichen Implementierungsvoraussetzungen an Ihrer Hochschule erstellen wir Handlungsempfehlungen und erarbeiten gemeinsam mit Ihrer Hochschule eine Präventionsstrategie. Auf dieser Basis werden die Präventionsangebote im nächsten Schritt ausgewählt.

    Wir passen die ausgewählten Präventionsangebote an die Gegebenheiten Ihrer Hochschule an. So erstellen wir beispielsweise eine individualisierte Version des Online-Programms eCHECKUP TO GO-Alkohol. Dabei hinterlegen wir Ihr Hochschullogo und verknüpfen das Programm mit Ihrem lokalen Beratungsnetzwerk.

    Wir unterstützen Sie bei Einführung, Bewerbung und Etablierung der ausgewählten Präventionsangebote. Wir teilen unsere Erfahrungswerte und geben Ihrer Hochschule Tipps zur Umsetzung, stellen Materialien bereit und bieten eine Online-Plattform zum Austausch für Lehrende.

    Uns ist daran gelegen, dass die Studierenden Ihrer Hochschule langfristig, und somit auch nach Projektende, Zugang zu den Präventionsangeboten haben. Daher arbeiten wir von Anfang an mit Ihrer Hochschule daran, das Präventionskonzept auf eigene Beine zu stellen und entsprechende Strukturen aufzubauen. Wir planen mit Ihnen die nachhaltige Umsetzung der Präventionsangebote nach Projektende und bereiten diese vor.

    Sie sind an eCHECKUP-Alkohol interessiert, gleichzeitig sind Sie nicht in der Position im Namen Ihrer Hochschule dieses Interesse zu äußern – was können Sie tun?

    Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Hochschule auf eCHECKUP-Alkohol aufmerksam zu machen und ihr Interesse zu wecken. Dabei gibt es unterschiedliche Wege:

    01.

    Sie gewinnen Ihre Hochschule „von innen heraus“:

    Informieren Sie andere Personen an Ihrer Hochschule über das Projekt und vergrößern Sie so den Kreis der Interessierten. Thematisieren Sie eCHECKUP-Alkohol  in entsprechenden Arbeitskreisen oder Gremien und wecken Sie das Interesse der Hochschule bzw. der Hochschulleitung. Ihre Hochschule bzw. Ihre Hochschulleitung kann sich dann an uns, das Projektteam, wenden.

    02.

    Sie holen sich Unterstützung vom Projektteam:

    Sollten Sie Ihre Hochschule nicht „von innen heraus“ (s. unter 01.) gewinnen können, weil Sie beispielsweise nicht in den entsprechenden Arbeitskreisen vertreten sind, kommen Sie selbst auf uns, das Projektteam, zu. Wir wenden uns dann in Abstimmung mit Ihnen an Ihre Hochschule.

    Warum sollte Ihre Hochschule das Präventionskonzept eCHECKUP-Alkohol anbieten?

    Riskanter Alkoholkonsum hat diverse kurz- und langfristige Folgen für die Studierenden selbst, ihr soziales Umfeld und die Gesellschaft. Das Präventionskonzept eCHECKUP-Alkohol hat sich als wirksam bei der Verringerung dieser Folgen erwiesen. Bei der Evaluation des Onlineprogrammes eCHECKUP TO GO-Alkohol zeigte sich, dass der Alkoholkonsum der daran teilnehmenden Studierenden abgenommen hat (Ganz et al., 2018).

    Studieninteressierte wählen Ihre Hochschule aufgrund der für sie relevanten Kriterien aus. Ein Kriterium könnte das Interesse der Hochschule an der Gesundheit ihrer Studierenden sein und wie die Hochschule die Gesundheit ihrer Studierenden (auch während der Corona-Pandemie) fördert. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass zufriedene und gesunde Studierende positiv von ihrer Hochschule berichten und für ein fortführendes Studium an ihrer Hochschule bleiben.

    Bisher gibt es nur fünf Hochschulen in Baden-Württemberg, die das Präventionsprogramm eCHECKUP TO GO-Alkohol ihren Studierenden anbieten. In anderen Ländern (insbesondere in den USA) ist das Thema „schädlicher Alkoholkonsum bei Studierenden“ bereits deutlich besser etabliert und das Präventionsprogramm eCHECKUP TO GO-Alkohol ist weit verbreitet (das Programm wird weltweit an über 600 Institutionen eingesetzt).

    Das Thema Alkohol wird tabuisiert.  Um den negativen Folgen entgegenwirken zu können, ist es nötig dieses zu enttabuisieren und gerade Studierende als Entscheidungsträger von morgen zu sensibilisieren.

    Die Teilnahme an eCHECKUP-Alkohol ist für Ihre Hochschule kostenlos. Alle anfallenden Kosten werden im Rahmen des Projektes aus Projektmitteln finanziert. Das Projektteam berät Ihre Hochschule bei der Auswahl der Präventionsangebote und unterstützt bei der Implementierung. Die Implementierung erfolgt ressourcensparend, vorhandene Strukturen nutzend, nachhaltig und an Ihr Hochschul-Setting angepasst.

    Durch die Teilnahme Ihrer Hochschule an eCHECKUP-Alkohol tragen Sie dazu bei, die bislang lückenhafte Forschung zur Implementierung und Dissemination von (Alkohol-) Präventionsangeboten im Allgemeinen und an Hochschulen in Deutschland im Besonderen voranzutreiben.