Das Präventionsangebot studentische Peer-Beratung sorgt nicht zuletzt für eine Enttabuisierung des Themas “riskanter Alkoholkonsum“ an Hochschulen: Studierende werden zu Peer-Berater:innen ausgebildet.

Im Rahmen der Qualifizierung werden die Studierenden aktiv in die Prävention eingebunden und die Erreichbarkeit damit erhöht. Aufgrund ihres spezifischen Konsumverhaltens und ihrer Lebenslage sind Studierende eine wichtige Zielgruppe für Alkoholprävention. Durch traditionelle Präventions- und Hilfsangebote sind sie jedoch häufig schwer zu erreichen. Daher ist das Präventionsangebot studentische Peer-Beratung speziell auf Studierende zugeschnitten.

Qualifizierung der studentischen Peer-Berater:innen

Die studentischen Peer-Berater:innen tragen zur Enttabuisierung des Themas Alkohol bei, indem sie andere Studierende auf dem Campus, z. B. mit Hilfe eines Standes und dem Ausschank von alkoholfreien Cocktails, oder in der virtuellen Hochschulwelt beispielsweise via Podcasts oder Instagramstory niedrigschwellig, nicht verurteilend und auf Augenhöhe auf das Thema Alkohol ansprechen.

Durch die Nutzung des „Peer-Education“-Ansatzes können viele Studierende erreicht werden: Zum einen werden unmittelbar die Studierenden erreicht, die sich als Peer-Berater:innen ausbilden lassen, zum anderen mittelbar die Studierende, die durch sogenannte Outreach-Aktionen der ausgebildeten Peer-Berater:innen angesprochen werden. Die Studierenden werden dabei zur Reflektion des eigenen Alkoholkonsums angeregt und über riskanten Alkoholkonsum aufgeklärt. Gleichzeitig werden sie auf das Online-Programm eCHECKUP TO GO-Alkohol aufmerksam gemacht und zur Durchführung motiviert.

Studentische Peer-Beratung in Aktion